Aktuelles

Stellungsnahme der PGSP zum Entwurf "Energiestrategie 2010 - 2035 der Gemeinde Köniz"

 

Sehr geehrte Damen und Herren


Die PGSP verdankt die Zustellung des Entwurfs „Energiestrategie 2010-2035 der Gemeinde Köniz und nimmt wie folgt dazu Stellung:

Die Gemeinde hat bereits 1999 Leitsätze für die Energiepolitik beschlossen und aktualisiert seither, wohl unter den Aegiden der Energiefachgruppe, dauernd die dazu gehörende Liste der Massnahmen, entsprechend den Vorgaben des Bundes und des Kantons.

Die wichtigsten Faktoren, die einen Einfluss auf den Energie-Endverbrauch haben, sind Witterung, konjunkturelle Entwicklung, Zahl der Einwohner und Motor-fahrzeuge und technische Neuerungen, alles Faktoren die von der Gemeinde wenig beeinflusst werdenkönnen.

Gemäss Schweizerischer Gesamtenergiestatistik 2007 (SG 07) hat der gesamte Energie- Endverbrauch in der Schweiz 1980-2007 um 24% zugenommen, wobei die Zunahme in den letzten Jahren immer geringer wurde, trotz gleichmässiger Zunahme der Zahl der Einwohner (total + 19%) und der Motorfahrzeuge (total +92%!).

Die gesamte aus Erdölprodukten gewonnene Energie ist seit 1980 praktisch konstant geblieben, wobei die für Wärme benötigten Erdölprodukte abgenommen, die für Treibstoff benötigten dagegen entsprechend zugenommen haben.

Der 1980-2007 entstandene Mehrbedarf an Energie wurde trotz des seit langem bestehenden Drucks zur Verwendung erneuerbarer Energien zu fast 99% durch Gas und Nuklearenergie gedeckt (Steigerung des Gasverbrauchs 1980-2007 um 256%(!), der Nuklearenergie um 93%).

Die aus Wasserkraft gewommene Energie hat im Verlaufe der letzten 27 Jahre nur um 8,4%, diejenige aus Brennholz um 19% zugenommen.

Gemäss SG 07 sieht die Zusammensetzung des Endverbrauchs in der ganzen Schweiz wie folgt aus:                                                                              

Erdölprodukte
478'310
55,2 %

(Erdölbrennstoffe 21,9%)

(Treibstoffe 33,3%)

Elektrizität

(Wasserkraft und nuklear)

206'760
23,9 %

(Wasserkraft 13,1%)

(Nuklearenergie 9,6%)

(konv.thermisch 1,2%)

Gas
104'830
12,1 %
 
Holz
31'000
3,6 %
 

Fernwärme

(vorwiegend nuklear)

15'450
1,8 %
 
Müll
11'560
1,3 %
 

Uebrige

(Sonnen-Wind- Bioenergie)

10'060
1,2 %
 
Kohle
7'450
0,9 %
 
Total
865'420
100 %
 

 

Diese Zahlen sind nicht identisch aber gut vergleichbar mit denjenigen auf Seiten 8 und 9 des Energiestrategie-Entwurfs für 2010-2035. Das Gleiche dürfte deshalb auch für einen Vergleich der Entwicklung des Endverbrauchs 1980 – 2007 in Köniz und der ganzen Schweiz gelten.


Basierend auf diesen Grundlagen ist die PGSP zu folgenden Schlüssen gekommen:

Die Entwicklung einer eigenen Energie-Strategie für eine Periode von 25 Jahren macht wenig Sinn Die von der Gemeinde seit 1999 getroffenen Massnahmen und aufgebauten Strukturen erscheinen angemessen und zweckimässig und bedürfen keiner Ergänzung. Die Gemeinde hat wenig Einfluss auf die Faktoren die den Endverbrauch bestimmen. Der Energiesektor wird auf nationaler und kantonaler Ebene dicht regliert. Dass jede Gemeinde noch eine eigene Strategie entwickelt ist nicht nötig, es müssen dazu ohnehin übergeordnete Strategien übernommen werden.

Die Gemeinde kann den globalen Endverbrauch in ihrem Gebiet angesichts der
vorerwähnten bestimmenden Faktoren nur geringgradig, wenn überhaupt, beeinflussen. Konjunkturelle Schwankungen könnten zum Beispiel sehr wohl in den nächsten Jahren zu einer deutlichen Verminderung des Endverbrauchs, später wieder zu einem deutlichen Anstieg führen, korreliert doch der Endverbrauch sehr eng mit dem BruttoInlandProdukt (BIP). Es ist unter diesen Umständen schwierig vorauszusagen, wie der Endverbrauch 2035 aussehen wird.

Völlig unrealistisch erscheint auf Grund der oben aufgelisteten Gegebenheiten, dass bis im Jahre 2035 58% des Endverbrauchs aus erneuerbaren Energien bestritten werden können. Zunächst ist darauf hinzuweisen, dass heute die „übrigen Energieträger“ nur 1,2% ausmachen und dass keine Entwicklungen in Sicht sind, die versprechen, den Anteil dieser Energieträger in absehbarer Zeit um das 20-30fache ansteigen zu lassen. Um das Postulat einer 58%igen Deckung des Endverbrauchs durch erneuerbare Energie zu erfüllen, müsste die heute aus Wasserkraft und Brennholz gewonnene Energie auf mehr als das Dreifache gesteigert werden (siehe Berechnung im Anhang), eine Annahme die utopisch erscheint.


In der Hoffnung, Ihnen mit diesen Angaben zu dienen und mit freundlichen Grüssen

HansPeter Wagner
Präsident, PGSP

Anhang:
Berechnung der durch erneuerbare Energie zu ersetzende Energiemengen zur Erfüllung des Postulats einer Deckung des Endverbrauch zu 58% aus erneuerbaren Energieträgern (in TJ):

heutiger Endverbrauch:   
865'420
– 13% (= postulierte Energieeinsparung bis 2035) 
752'915
58% von 752’915 
436'690
- heute verfügbare inländische Energieträger (17,9%* von 865'420)
- 154'910
durch neue, erneuerbare, inländische Energieträger zu ersetzen
281’780**

                                                                                

*Wasserkraft 13,1%+Holz 3,6%+„Uebrige“ 1,2 , total 17,9%

**Um diese Energienmenge allein durch Wasserkraft zu erzeugen, müssten 2,5 mal so viele neue Wasserkraftwerke in den nächsten 25 Jahren erstellt werden wie heute existieren, oder 1,5 mal so viele wenn zusätzlich zur heutigen Produktion, noch doppelt soviel Energie aus Brennholz plus 6 mal soviel aus„übrigen“ Energieträgern generiert würden, alles Annahmen die utopisch oder höchst unwahrscheinlich erscheinen. (Zunahme 1980-2007 der aus Wasserkraft produzierten Energie = 8,4%, der aus Holz gewonnenen =19%: SG 07)

 

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Plakatierungsreglement der Gemeinde Köniz

 

Brief an Direktion Planung und Verkehr, Herrn Mirko Solan, der Gemeinde Köniz, vom 16. Dezemeber 2008.

Zum Download

 

 

 

Steuern, grüne Lungen und die Attraktivität der Gemeinde Köniz

 

In der Dezember-Ausgabe des Espresso informiert die SP über ihre Sicht aktueller Probleme der Gemeinde Köniz.


Auf der ersten Seite wird die Position der SP zur Steuersenkung und Budget-debatte 2010 im Artikel „Köniz mit einer nachhaltigen Finanzpolitik für alle attraktiver und stärker machen“ dargestellt und mit einer Karikatur illustriert, aus der wohl hervorgehen soll, dass eine Steuersenkung keine hohe Priorität haben kann. Was in diesem Artikel nicht erwähnt wird ist, dass in der Zeitspanne von 2002 – 2007 die Steuereinnahmen der Gemeinde um fast 25% zugenommen haben, die Steuern pro EinwohnerIn um rund 23%! (Tabelle 1).

Schon allein aus dieser Tatsache geht klar hervor, dass eine Steuersenkung längst überfällig geworden ist. Was die Karikatur anbelangt, kann man sich zu Recht fragen, ob nicht der Vorsteher der Gemeindefinanzen der Krösus in der goldenen Schale sei, der sich über die Begehren zur Steuersenkung mokiert, während Frau und Kind Abbild der Steuerzahler sind! Nur nebenbei sei angemerkt, dass auch schon zur Zeit des Vorgängers des jetzigen Gemeindepräsidenten „die Infrastruktur der Gemeinde erhalten und saniert“ wurde.
Auf den zwei letzten Seiten „Konsequente Politik trägt Früchte“ und „Die grünen Lungen von Köniz bleiben erhalten – dank SP-Vorstoss“ werden die Errungen-schaften des derzeitigen Gemeindepräsidenten, respektive seiner Partei gelobt. Auch da fehlt indessen eine zentrale Information, nämlich die Tatsache, dass das Wachstum der Bevölkerung in Köniz, der grössten Gemeinde in der Agglomeration Bern, weit unter dem schweizerischen Durchschnitt liegt (Tabelle 2).

Der Grund dafür kann doch wohl nur die fehlende Attraktivität von Köniz als Wohngemeinde sein. Weder der Ausbau der familienergänzenden Kinder-betreuung noch die Anstrengungen für mehr Kultur und Lebensqualität aber auch nicht die Bodenpolitik der Gemeinde haben offenbar das Wachstum der Bevölkerung beeinflusst. Die Gemeinde Köniz leistet sich den Luxus, zentral gelegene, voll erschlossene Baugebiete als „grüne Lungen“ ausgezont zu behalten, dafür aber, gemäss Mitteilung des früheren Gemeindepräsidenten, fast
dreistellige Millionenbeträge zur Erschliessung peripherer Bauzonen aufzu-wenden. Die Frage der „grünen Lungen“ ist mit der Annahme der SP-Motion „Begrenzung der Bauflächen auf dem heutigen Stand“ nur scheinbar gelöst, geht es hier doch um die Frage, ob neuen Wohnungssuchenden das Recht, sich in zentral gelegenen Bereichen mit hoher Wohnqualität anzusiedeln, durch die bisherigen Anwohner systematisch vorenthalten werden soll. Auch letztere sind ja irgend einmal froh gewesen, sich in einem solchen Bereich niederlassen zu
können. Im übrigen predigt die Gemeinde Wasser, trinkt aber Wein. Hat sie nicht etwa den Dreispitz, eine sehr grosse „grüne Lunge“, zum grössten Teil überbauen lassen und dort ihren Anteil nicht im Baurecht abgegeben, um sich regelmässige Zusatzeinnahmen zu sichern, sondern verkauft?

HansPeter Wagner
Präsident PGSP

Ihre Meinung interessiert uns!

info@pgsp.ch

Das Geschäft mit der Angst

Weltweit wird über die Vorstellung der 1. Studie des Uno-Klimaberichts in Paris vom 2. Februar berichtet: Zunahme der globalen Durchschnittstemperatur seit 1950 alle 10 Jahre um 0,13º, doppelt soviel wie 1900-1950; durchschnittlicher jährlicher Anstieg des Meeresspiegels 1963-2003 1,8mm: im letzten Jahrzehnt jedoch 3,1mm; CO2 Konzentration in der Atmosphäre 2005 30% höher als je zuvor in 650'000 Jahren: 900 Seiten, von 1500 Wissenschaftlern, wovon 500 mit 100 Politikern um Formulierungen rangen: globale Erwärmung seit 1950 sehr wahrscheinlich vom Menschen verursacht (Bund vom 3.Februar)!

Meine Reaktion:

  • Auch in der Klimatologie wurde unser Wissen seit dem 2. Weltkrieg erheblich vertieft. Im gleichen Zeitraum wurde aber auch, wie nie zuvor erkannt, dass bei der praktischen Anwendung neuer Erkenntnisse Vorsicht geboten ist;
  • die Finanznöte der Uno sind bekannt. Jeder Forscher weiss, dass sich beim Ablauf eines Projekts stets die Frage stellt, wie geht es weiter? Man versteht, dass der Leiter des Uno-Umweltprogramms etwas Spektakuläres zur Weiterfinanzierung seiner Mitarbeiter tun musste; 
  • Forschung und Politik sind miteinander verknüpft: warum hätten sonst 500 Wissenschafter mit 100 Politikern um Formulierungen ringen sollen? Es geht doch darum, der Weltöffentlichkeit Angst einzuflössen, um Geld für Umweltprogramme zu bekommen. Auch Bush hat den Amerikanern Angst gemacht, um den Irak Krieg zu finanzieren!
  • Der Kommentator im Bund schreibt, Klimaschutz und Wirtschaft würden sich nicht ausschliessen, sondern gegenseitig bedingen. Hiesse das mit andern Worten, dass die globale Wirtschaft den Klimaschutz braucht, um zu gedeihen? Zusammenfassend: Angst war noch nie eine gute Ratgeberin und die Zahl derjenigen, die es auf unser Geld abgesehen haben, ist gross!

 

HansPeter Wagner, Präsident PGSP

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Raumentwicklungskonzept für die Zukunft von Köniz

Rubrik: Medienmitteilungen

23.4.07 - Wohin soll sich Köniz entwickeln? Antworten gibt das Raumentwicklungskonzept, das die Gemeinde als Grundlage für die Teilrevision der Ortsplanung erarbeitet hat.

Die Gemeinde Köniz wächst und entwickelt sich. Mit über 38'000 Einwohnerinnen und Einwohnern ist sie die grösste Agglomerationsgemeinde der Schweiz. Köniz vereint Stadt und Land auf einmalige Art und Weise. Köniz ist wie andere Gemeinden von einer sich verändernden Bevölkerungs-, Alters- und Erwerbsstruktur sowie von der Zunahme der Mobilität betroffen.

Das nun vorliegende Raumentwicklungskonzept (REK) beschreibt die aktuelle Situation der Gemeinde und zeigt davon ausgehend mögliche Entwicklungsstrategien auf. Zentral sind Antworten zur Entwicklung der Siedlungsgebiete, Verkehr, Wohnen, Gewerbe und zur Gestaltung des öffentlichen Raums.

Stadt und Land
Gemäss Raumentwicklungskonzept sollen in Köniz auch in Zukunft Stadt und Land nebeneinander Platz haben. Vorgeschlagen wird eine moderate Siedlungsentwicklung primär in den gut erschlossenen, zentrumsnahen Gebieten. In ländlichen Gebieten soll eine massvolle Entwicklung entlang der Bahnlinie Bern-Schwarzenburg möglich sein. Die Siedlungsentwicklung ist konsequent auf das Verkehrsangebot auszurichten und der öffentliche Verkehr weiter zu fördern. In Köniz kann auch in Zukunft neuer Wohnraum entstehen, wobei der hohe Anteil an Grünraum beibehalten werden soll.

Zur Erhaltung und Entwicklung von ausreichend Gewerbefläche werden ebenso Vorschläge gemacht wie für die Gestaltung von Plätzen und Pärken. Schliesslich soll die Entwicklung der Gemeinde Köniz so gesteuert werden, dass ländliche Gebiete wie Herzwil, Liebewil und Mengestorf auch in den kommenden Jahrzehnten ihren Charakter behalten können.

Grundlage für Ortsplanung
Die Gemeinde erarbeitete das Raumentwicklungskonzept unter Beizug von Vertreterinnen und Vertretern der Ortsteile, Parteien und des Parlaments. Der Gemeinderat hat das Konzept verabschiedet und lässt es in diesen Tagen den interessierten Kreisen zur Stellungnahme zukommen. Die Direktion Planung und Verkehr stellt das REK in diesen Wochen auch an Orts- Quartiers- und Vereinsversammlungen vor.

Die im Raumentwicklungskonzept enthaltenen Visionen dienen als Grundlage für die anstehende Teilrevision der Ortsplanung und Folgeprojekte. Die im REK skizzierten Ziele und Massnahmen sollen ferner dem Gemeinderat als Richtschnur für Stellungnahmen zu regionalen Entwicklungsplanungen dienen.

Das Raumentwicklungskonzept wurde von der Gemeinde unter Beizug von Vertreterinnen und Vertretern der Ortsteile, Parteien und des Parlaments erarbeitet. Dabei ging es immer wieder um folgende Fragen:

  • Siedlungsentwicklung: Wie und zu welchen Zwecken soll sich das Siedlungsgebiet weiterentwickeln?
  • Verkehr: Welche Art von Mobilität soll unterstützt werden?
  • Wohnen: Wo soll neuer Wohnraum entstehen?
  • Gewerbe: Wo hat das Gewerbe Entwicklungsmöglichkeiten?
  • Öffentlicher Raum: Wie werden Plätze und Pärke gestaltet?
  • Landschaft: Wie entwickeln sich die ländlichen Ortsteile und wie sieht die Landschaft in Zukunft aus?

 

Ihre Meinung interessiert uns!
  • Warum wohnen Sie gerne in Köniz? Was fehlt Ihnen noch?
  • Welche Planungsthemen sind für Sie wichtig (Siedlungsentwicklung, Verkehr, Wohnen, Arbeiten, öffentliche Räume, Landschaft)?
  • Wo würden Sie Entwicklungsschwerpunkte setzen?
  • Was haben Sie für Zukunftswünsche an die Gemeinde Köniz?
  • Wie sieht für Sie die Gemeinde Köniz in 25 Jahren aus?

info@pgsp.ch

 

Anregungen nehmen wir bis Ende Juni 2007 sehr gerne entgegen. Die Informationen werden an den Gemeinderat zur Kenntnis gebracht.

 

Scheinheiliger Umweltschutz                  23.05.2007

 

Was grundsätzlich von der UNO zu halten ist wissen die am besten, die ihre Aktivitäten an der Front näher verfolgen. Hauptaufgabe wäre, Kriege zu verhindern. Da es schwierig ist, in diesem Bereich erfolgreich zu sein, befasst sich die UNO auch mit andern Aufgaben, u.a. dem Umweltschutz (United Nations Environment Programme:UNEP). Der „Executive Director“ von UNEP, Achim Steiner, braucht dringend Geld, um sein Riesenprogramm weiter zu finanzieren, deshalb die gewaltige Kampagne „Climate Change 2007: Mitigation of Climate Change“ , Milderung des Klimawechsels. Der zivilisations-bedingte Ausstoss von 6 Gasen („greenhouse gases“ GHG) sei mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit  für den Klimawandel verantwortlich, behauptet Steiner, deshalb sollen nun die Regierungen dafür sorgen, dass auf allen Ebenen Geld beschafft wird, um den Klimawandel zu mildern. Steiner und sein riesiges Team wissen auch genau, wo die Hebel anzusetzen sind, nämlich in allen Bereichen! Gut für Steiner und die Klimalobby ist, dass die UNO Tummelplatz für profilierungssüchtige Politiker ist, die gerne in der Welt herumjetten, in den vornehmsten Hotels übernachten, an grossen internationalen Treffen Reden halten und sich möglichst vorteilhaft porträtieren lassen. Kein Wunder, dass das Kosten – Nutzenverhältnis der UNO so hundsmiserabel ist, dass nur durch Kreditsperren der Hauptträger gelegentlich wieder die allergröbsten Missstände behoben werden.

Steiner und Mitstreiter erhalten auch volle, kritiklose Unterstützung durch alle machtgierigen Grünen, die Morgenluft wittern und sich erfreut auf der grossen UNEP Welle hochspülen lassen. Steiner machts vor, unser ganzes Leben soll von grünen Ideologen beherrscht werden!   Und wer heult mit, ohne nachzudenken? Doch wohl alle die, die um ein Trinkgeld in der Welt herumjetten, Weine, Fleisch und Früchte zu Spottpreisen ganzjährig von nah und fern importieren, auf Kosten der Allgemeinheit und der Umwelt möglichst überall öffentlichen Verkehr haben wollen, und Milliarden ausgeben, um den doch so umweltfreundlichen Sport zu geniessen! Sogar die von den Grünen von Beginn an voll unterstützte Biker-Piste am Gurten verspricht, zu einem hervorragenden Geschäft zu werden, wenn einmal Hunderttausende von Bikern kommen, um im doch so schützenswerten Naherholungsgebiet den Gurten hinab zu rasen!

Die globalisierte Industrie hat längst begriffen, wo sie investieren muss: sie verkauft einer  säkularisierten, orientierungslosen Gesellschaft Sinn, das heisst eben grüne Ideologie, sowie alle dazugehörigen Produkte! 

 

HansPeter Wagner, Präsident PGSP

IPCC

 

Zur Planung unseres Lebensraums

Jeder vernünftige Mensch sollte vorauszudenken und zu planen versuchen. Doch schon das kurz- und mittelfristige und erst recht das langfristige Planen ist, wenn es etwas bringen soll, aufwendig. Je vielschichtiger ein Prozess ist, den es zu planen gilt, und je mehr Kenntnisse erforderlich sind, um eine wirklichkeitsnahe Abschätzung von Tendenzen und Entwicklungen vorzunehmen, desto mehr Zusammenarbeit verschiedener Kenner, desto mehr Organisation, braucht es. Behörden, wenn sie glaubwürdig bleiben wollen, müssen für die Zukunft planen. Betrifft die Planung komplexe Bereiche, wie zum Beispiel die Entwicklung einer ganzen Agglomeration, dann stellt sich die Frage, wie planen und zu welchem Preis. Das Produkt, zum Beispiel ein behördenverbindlicher Richtplan, sollte ja dann auch stich- und hiebfest sein und keine allzu offensichtlichen Mängel aufweisen, welche die ganze Planung in Misskredit bringen könnte. Wenn von Raum- oder, spezifischer, von Agglomerationsplanung die Rede ist, beginnt man sich zu Recht mit der Frage „Wie soll geplant werden?“auseinanderzusetzen, denn letztlich betrifft die zukünftige Gestaltung unseres Lebensraums ja alle. Sind wir also mit der Art, wie unsere Behörden die Zukunft unserer Agglomeration planen zufrieden oder nicht?
Kurz und vereinfachend zusammengefasst wird diese Planung heute, im Rahmen der kantonalen und eidgenössischen Raumplanung, vom Verein Region Bern (VRB), d.h. den nicht direkt vom Volk für diese Aufgabe bestimmten Vertretern der Gemeinden, gemacht, öffentlich zur Vernehmlassung aufgelegt, dem Kanton unterbreitet, und von diesem dann als behördenverbindlich, allenfalls auch verbindlich für bestimmte Personen und/oder Institutionen, genehmigt. Wie wichtig ein so entstandener Richtplan ist, wird dann ersichtlich, wenn am heutigen Zustand etwas geändert werden soll, weil dann nur noch Richtplan-konforme Aenderungen eine Chance haben, bewilligt zu werden. Die Frage „Wie wird geplant, wer plant?“ ist deshalb wichtig!

Eltern, Kind, Schule, Integration

"Vater werden ist nicht schwer, Vater sein dagegen sehr": in prägnanter Kürze hat Wilhelm Busch die Männer daran erinnert, dass ein Kind zu haben mit gewissen Schwierigkeiten verbunden sein kann. Sein Spruch trifft uns Männer heute genau so wie früher. Der Übergang vom WERDEN zum SEIN ist schwer, weil er einen Reifungsprozess voraussetzt: weniger Ego, bessere Wahrnehmung der Bedürfnisse anderer, Gleichgewicht zwischen Dir und mir. Gelingt es diese "Kurve" zu nehmen, ist bereits viel getan für die Erziehung des Kindes: es lernt vom Vater wie man eigene Bedürfnisse aber auch solche anderer angemessen berücksichtigt und damit Grenzen einhält. In erstaunlich kurzer Zeit, innerhalb der ersten 2-3 Jahre, wird es so vom Vater bestmöglich für das spätere Leben vorbereitet. Dafür wird es ihm dankbar bleiben.
Seit Jahrtausenden gelingt oder misslingt diese Erziehung in den ersten Lebensjahren - zuhause - in der Familie. Muss ein Kind in der "für alle" geforderten Kinderkrippe und/oder Ganztagesschule nach- oder umerzogen werden, ist das für alle Beteiligten nicht nur schwieriger und schmerzhafter, sondern auch teurer. Das Kind kann sich nicht normal entfalten.
Brauchen wir "starke Schulen"? Wir brauchen "reife Väter"! Die braucht es auch für eine gute Integration von Ausländern, neben einem Mechanismus der dafür sorgt, dass ein fremdes Kind gut mit unserer Sprache vertraut ist, wenn es eingeschult oder in die Schule aufgenommen wird.

Wozu? Tempo 30 im Maygutquartier


Im Maygutquartier soll für 100'000.- Tempo 30 und eine Parkplatzbewirtschaftung, wenigstens in den Sommermonaten, eingeführt werden. Für einmal wird auf bauliche Massnahmen verzichtet: es gibt ja keine unfallträchtigen Lokalisationen und Unfälle sind sehr selten. Die ganze Übung verdanken wir Frau Rita Haudenschild von der GFL , die die flächendeckende Einführung von Tempo 30 in Kombination mit einer Parkplatzbewirtschaftung im Parlament durchgeboxt hat, ein Unternehmen das Hunderttausende von Franken kostet und ausser Ärger nichts bringt: jedenfalls hat die EG Köniz noch nie eine Unfallstatistik, die diesen Namen verdient, vor und nach Einführung von Tempo 30 präsentiert Auf die philantropischen Ziele der vorerwähnten Motion, nämlich die „Gesundheitsförderung“ und „die Gleichbehandlung aller“, wird bei anderer Gelegenheit zurückzukommen sein.

Besondere Freude dürfte die Parkplatzbewirtschaftung bereiten, handelt es sich dabei doch um verkappte neue Steuern, resp. Gebühren! Unter dem fadenscheinigen Vorwand, das Maygutquartier werde von Pendlern und Auswärtigen zum Parkieren missbraucht, sollen die Parkplätze fortan „bewirtschaftet“ werden: d.h. man muss BussenverteilerInnen anstellen und hoffen, dass die abgezockten Parkgebühren und Bussen die Auslagen decken!

Zusammenfassend kann man festhalten, dass es denen da drüben in Köniz offenbar Vergnügen bereitet, etliche Bewohner im Maygutquartier grundlos mit schikanösen, grünen Massnahmen zu verärgern. Dazu hat die EG Köniz offenbar viel zu viel Geld: sie kann es sich locker leisten, für Nebensächlichkeiten Steuergelder zu verschleudern! Kein Wunder, dass trotz eines zusätzlichen Steuerzehntels die Schulden nicht ab- sondern zunehmen! Und schliesslich ist die Parkplatzbewirtschaftungsübung im Maygutquartier ein weiteres Beispiel dafür, dass man in Köniz, auf alle möglichen und unmöglichen Weisen versucht, neue Geldquellen zu erschliessen: wenn Steuererhöhungen unmöglich werden, dann halt eben mit Gebühren! Auch darüber wird bei anderer Gelegenheit noch zu berichten sein!

HansPeter Wagner                           

 

PGSP für die Zukunft

DIE ZUKUNFT GEHOERT UNS UND UNSEREN NACHKOMMEN!

Die Ueberzeugung, für die Zukunft zu arbeiten, Visionen zu haben für eine Neugestaltung unserer Gesellschaft, gibt uns Mut, immer wieder anzutreten und uns einzusetzen für das was wir als richtig erachten, und uns gegen das zu stemmen, was wir als falsch oder gar schädlich ansehen! Es hat schon immer Pioniere gegeben, es gibt sie auch heute, vielleicht gehören auch Sie dazu?

WIR BRAUCHEN PIONIERE UM AN EINER NEUEN GESELLSCHAFT ZU ARBEITEN

Wir haben während 14 Jahren eine Plattform aufgebaut und sie durch alle Schwierigkeiten aufrechterhalten: sie steht Ihnen zur Verfügung, falls Sie mithelfen wollen, die auf der Home Page angedeuteten Probleme allmählich zu lösen: schnelle Lorbeeren können wir nicht versprechen, aber das gute Gefühl an etwas zu arbeiten, das Sinn macht, für Sie, Ihre Nächsten, Ihre MitbürgerInnen, Ihre Nachkommen.

ERGREIFEN SIE DIE GELEGENHEIT BEIM SCHOPF UND MACHEN SIE DOCH AUCH BEIR PGSP MIT, DIE PGSP HAT ZUKUNFT!

Die PGSP existiert jetzt erst in Köniz, aber eigentlich wäre sie in der ganzen Schweiz nötig.

ZEIGEN SIE, DASS IHNEN UNSER STAATSWESEN NICHT GLEICHGUELTIG IST: HELFEN SIE DER PGSP, MIT IHRER UNTERSTUETZUNG WIRD SIE ETWAS BEWEGEN!

 

Downloads

Anmeldetalon/Informationen

 

Inserat PGSP/SD Oktober 2005

 

Löhne Stadt- und Gemeindepräsidenten

 

Löhne Gemeindepräsidenten in der Region Bern Feburar 2007 (Quelle: BZ 17.02.2007)

 

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